Artikel 2014-3: Noch nie gesehen!

Im Südburgenland konnte ich die Eiablage einer Gottesanbeterin beobachten und fotografieren – so etwas hatte ich noch nie gesehen!
Das Insekt hing in einem dichten Bestand aus Grashalmen. Dort produzierte es mit dem Ende seines Hinterleibes ein schaumartiges Gebilde. Dafür ließ die Gottesanbeterin ihren Hinterleib kreisen und sonderte dabei einen weißlichen Schaum ab. In diesen Kokon legte sie ihre Eier und verschloss ihn danach. Nach kurzer Zeit wurde der Schaum hart  und bildete eine sichere Hülle für den Nachwuchs des Insekts.
Geschützt überwintern die Eier in diesem Kokon und im folgenden Sommer schlüpft die nächste Generation.

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